Praxis

Humanisierung oder Umschreiben von Hand: wann sich was lohnt

Von Hand umzuschreiben ist immer besser, dauert aber. Die Humanisierung lohnt sich bei Sätzen, bei denen Sie wissen, was Sie sagen wollen, und es nur nicht anders formuliert bekommen. Passagen, die Ihre Meinung oder eine fachliche Aussage tragen, schreiben Sie selbst um.

Was die Humanisierung tut

Sie schreibt den markierten Satz so um, dass er einen anderen Aufbau und Rhythmus hat. Fakten, Zahlen und Ton sollen sich dabei nicht ändern.

Das Umschreiben stützt sich auch auf Ihre älteren Texte im Verlauf, das Ergebnis versucht also, Ihre Handschrift zu halten und nicht einen allgemeinen neutralen Stil.

Wann Sie selbst zur Hand greifen

Bei der eigenen Meinung, bei einem Argument, bei einer fachlichen Aussage. Dort brauchen Sie genau Ihre Formulierungen, und ein Umschreiben ist ein unnötiges Risiko.

Das gilt auch für den Schluss einer Arbeit — dort wird am aufmerksamsten gelesen.

Wie viele Durchgänge

Einer, ausnahmsweise zwei. Jeder weitere Durchgang liefert eine andere Variante, aber der Text verliert nach und nach Ihre Handschrift.

Lesen Sie den Satz nach dem Umschreiben immer. Bei einem Fachtext kommt es darauf am meisten an.

Häufige Fragen

Ist die Humanisierung ein Umgehen der Regeln?

Das hängt davon ab, wofür Sie sie einsetzen. Einen eigenen holprigen Satz umzuschreiben ist gewöhnliche redaktionelle Arbeit. Erzeugten Text als eigenen auszugeben ist etwas anderes, egal wer ihn umschreibt.

Ändert das Umschreiben die Bedeutung?

Es soll nicht. Lesen Sie das Ergebnis trotzdem — bei Zahlen und Fachbegriffen doppelt.

Kann ich nur einen Satz umschreiben lassen?

Ja. Sie klicken den markierten Satz an, der übrige Text bleibt unangetastet.

Probieren Sie es an Ihrem eigenen Text

Text einfügen oder Datei hochladen und den Score sowie die konkreten Sätze ansehen, die verdächtig ausgefallen sind.

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