Praxis

Wie man die Erkennung in den Redaktionsablauf mit freien Autoren einbaut

Setzen Sie die Prüfung direkt nach dem Eingang des Textes an, vor dem Lektorat. Sagen Sie es den Autorinnen und Autoren vorher und schreiben Sie in den Vertrag, was Sie erwarten. Das Ergebnis dient nicht dazu, einen Text abzulehnen, sondern zu entscheiden, wie viel redaktionelle Arbeit er verlangt.

Wo es im Ablauf steht

Vor dem Lektorat, nicht danach. Sonst verbringt das Lektorat eine Stunde mit einem Text, der ohnehin umgeschrieben wird.

Bei festen Autorinnen und Autoren genügen Stichproben. Bei neuen bei jedem Text, bis Sie sich ein Bild gemacht haben.

Was man vorher sagt

Dass Sie prüfen, was Sie prüfen und was passiert, wenn ein Text verdächtig ausfällt. Eine unklare Regel erzeugt Konflikt, eine klare verhindert ihn.

Die meisten Streitfälle in Redaktionen entstehen nicht aus der Erkennung, sondern daraus, dass die Autorin oder der Autor nichts davon wusste.

Was man mit dem Ergebnis macht

Lehnen Sie einen Text nicht wegen einer Zahl ab. Sehen Sie sich die markierten Sätze an und schicken Sie die konkreten Stellen zum Umschreiben zurück.

Bei wiederkehrenden Autorinnen und Autoren zeigt der Prüfverlauf die Entwicklung über die Zeit, und das ist in einer Redaktion nützlicher als ein einmaliges Ergebnis.

Häufige Fragen

Können wir KI ganz verbieten?

Können Sie, durchsetzbar ist es aber nicht. Praktischer ist meist festzulegen, was akzeptabel ist — Recherche ja, der fertige Text nein, zum Beispiel.

Wer sollte die Prüfung machen?

Wer den Text annimmt. Es ist eine Sache von Sekunden und entscheidet über das weitere Vorgehen.

Verzögert das die Veröffentlichung?

Die Prüfung selbst nicht. Verzögern kann das Umschreiben, und das hätten Sie ohnehin gemacht.

Probieren Sie es an Ihrem eigenen Text

Text einfügen oder Datei hochladen und den Score sowie die konkreten Sätze ansehen, die verdächtig ausgefallen sind.

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