Praxis

Von KI geschriebene Motivationsschreiben: was das fürs Recruiting heißt

Ein erzeugtes Motivationsschreiben hat heute jede und jeder in einer Minute, seine Aussagekraft ist damit gesunken. Die Erkennung zeigt Ihnen, wo sich Zeit nicht lohnt, die Lösung ist aber, die Aufgabe zu ändern — nach Dingen zu fragen, die sich ohne Kenntnis der Person nicht schreiben lassen.

Warum der Filter nicht mehr greift

Ein Schreiben, das früher Interesse und Formulierungsfähigkeit zeigte, zeigt heute vor allem, dass jemand einen Prompt schreiben kann.

Dafür zu bestrafen ergibt keinen Sinn. Das Verfahren daran anzupassen schon.

Wo die Erkennung im Recruiting hilft

Bei größeren Verfahren als Vorsortierung. Ist ein Schreiben erzeugt und zugleich inhaltsleer, sparen Sie sich eine Runde, die zu nichts führen würde.

Der Score allein darf aber kein Ablehnungsgrund sein. Die Person kann KI für die sprachliche Korrektur genutzt haben, und das ist legitim.

Was besser funktioniert

Eine kurze Aufgabe mit Bezug zu Ihrem Unternehmen. Eine Frage, deren Antwort sich ohne Kenntnis des konkreten Kontexts nicht erzeugen lässt.

Fünfzehn Minuten Gespräch sagen mehr als drei Seiten Anschreiben, wer auch immer es geschrieben hat.

Häufige Fragen

Dürfen wir jemanden wegen einer Erkennung ablehnen?

Vertretbar ist das nicht. Detektoren irren sich, und die Entscheidung stünde auf unzuverlässiger Grundlage.

Sollen wir sagen, dass wir prüfen?

Ja. Eine transparente Regel ist fair und senkt zugleich die Zahl offensichtlich maschineller Bewerbungen.

Wie ist das mit der DSGVO?

Sie prüfen ein Dokument, das Ihnen jemand geschickt hat. Wie bei anderen Unterlagen gilt, dass Sie damit nach Ihren eigenen Verarbeitungsgrundsätzen umgehen.

Probieren Sie es an Ihrem eigenen Text

Text einfügen oder Datei hochladen und den Score sowie die konkreten Sätze ansehen, die verdächtig ausgefallen sind.

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