KI-Text mit bloßem Auge erkennen: neun Merkmale, auf die man achtet
Erzeugter Text ist meist gleichmäßig, vorsichtig und allgemein. Am meisten verraten ihn gleich lange Sätze, ein fehlendes konkretes Detail, geglättete Übergänge zwischen Absätzen und eine Zusammenfassung, die nichts Zusätzliches zusammenfasst. Keines dieser Merkmale ist ein Beweis, gemeinsam ergeben sie aber ein Bild.
Rhythmus und Aufbau
Sätze ähnlicher Länge. Absätze ähnlicher Größe. Dreiergruppen in Aufzählungen, auch wenn zwei Punkte genügen würden.
Übergänge zwischen Absätzen, die glatt sind, aber nichts hinzufügen.
Inhalt
Ein konkretes Detail fehlt — ein Name, ein Datum, eine Zahl, eine Anekdote. Der Text spricht allgemein über das Thema und vermeidet eine Haltung.
Der Schluss fasst zusammen, was schon gesagt wurde, statt etwas abzuschließen.
Wortwahl
Vorsichtige Wendungen wie „es ist wichtig zu erwähnen“ oder „spielt eine Schlüsselrolle“. Übermäßig ausgewogene Sätze, in denen auf jede Aussage ein Gegengewicht folgt.
Seltsame Kombinationen: sehr gehobene Sprache neben kleinen grammatischen Fehlern, die Muttersprachler nicht machen.
Häufige Fragen
Reicht das statt eines Werkzeugs?
Bei kurzen Texten oft ja. Bei dreißig Arbeiten sagt Ihnen ein Werkzeug, welche neun Sie aufmerksam lesen sollten.
Kann ein Mensch nicht auch so schreiben?
Doch, und genau deshalb reicht keines dieser Merkmale für sich allein.
Werden die Modelle darin besser?
Ja. Merkmale, die vor einem Jahr galten, gelten heute weniger. Ein konkretes Detail und eine eigene Haltung fehlen erzeugtem Text aber weiterhin meist.
Probieren Sie es an Ihrem eigenen Text
Text einfügen oder Datei hochladen und den Score sowie die konkreten Sätze ansehen, die verdächtig ausgefallen sind.
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