Regeln

Wie man Schulregeln für den Einsatz von KI schreibt

Ein pauschales Verbot funktioniert nicht, weil es sich nicht durchsetzen lässt. Eine funktionierende Regel beschreibt, was bei einer konkreten Aufgabe erlaubt ist, was offengelegt werden muss und wie bei Verdacht vorgegangen wird. Die Erkennung ist darin eine von mehreren Grundlagen, nicht die Schiedsrichterin.

Konkrete Grenzen statt eines Verbots

Unterscheiden Sie die Arten der Nutzung: Recherche, Gliederung, sprachliche Korrektur, Erzeugen ganzer Passagen. Sagen Sie bei jeder Aufgabe, was in Ordnung ist.

Eine Regel, die sich einhalten lässt, wird eingehalten. Ein Verbot von allem wird umgangen und lehrt Studierende vor allem, nicht darüber zu sprechen.

Offenlegen statt verstecken

Eine kurze Notiz am Ende der Arbeit, wo KI eingesetzt wurde, löst die meisten Streitfälle, bevor sie entstehen.

Studierende schreiben sie, solange keine Strafe droht. Mehr steckt nicht dahinter.

Vorgehen bei Verdacht

Halten Sie vorher fest, was passiert: ein Gespräch über die Arbeit, Fragen zum Inhalt, die Möglichkeit, das Vorgehen zu belegen. Und dass die Ausgabe eines Werkzeugs allein kein Beweis ist.

Dieser Absatz schützt beide Seiten — Studierende vor einem voreiligen Schluss, Lehrende vor Streit über die Methode.

Häufige Fragen

Soll in den Regeln ein konkretes Werkzeug genannt werden?

Eher nicht. Werkzeuge ändern sich schneller als Dokumente. Beschreiben Sie Arten der Nutzung.

Müssen wir Studierenden sagen, dass wir prüfen?

Es ist fair und praktisch. Eine angekündigte Prüfung wirkt auch vorbeugend, eine verdeckte erzeugt nur Konflikt.

Wer sollte die Regel schreiben?

Am besten der Lehrstuhl gemeinsam, nicht eine einzelne Lehrkraft. Uneinheitliche Regeln zwischen Fächern sind in der Praxis die häufigste Streitquelle.

Probieren Sie es an Ihrem eigenen Text

Text einfügen oder Datei hochladen und den Score sowie die konkreten Sätze ansehen, die verdächtig ausgefallen sind.

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