Warum ein Prüfverlauf hilft und was sich daraus ablesen lässt
Eine Prüfung ist ein Punkt, mehrere Prüfungen sind eine Linie. Der Verlauf zeigt die Entwicklung einer Person, erspart doppelte Arbeit und baut zugleich das Stilprofil auf, aus dem die Abweichung von Ihrer Handschrift berechnet wird.
Entwicklung über die Zeit
Bei Studierenden, die Sie ein ganzes Semester begleiten, ist die Veränderung zwischen den Arbeiten interessanter als eine einzelne Zahl. Ein Sprung in der Handschrift zwischen der dritten und der vierten Arbeit sagt mehr als der absolute Wert.
Dasselbe gilt für freie Autorinnen und Autoren, die regelmäßig liefern.
Weniger doppelte Arbeit
Wenn Sie wissen, was Sie letzte Woche geprüft haben, machen Sie dasselbe nicht noch einmal. Bei größeren Stapeln merkt man das sofort.
Zu jeder Prüfung bleiben Datum und Text erhalten, sodass sich ein Ergebnis auch nach Monaten wieder aufrufen lässt.
Der Verlauf als Basis des Profils
In das Stilprofil zählen Texte aus dem Verlauf, die selbst nicht verdächtig ausgefallen sind und länger als zweihundertfünfzig Zeichen sind.
Das Profil entsteht aus bis zu fünfzig solcher letzten Prüfungen. Ein leerer Verlauf bedeutet, dass die Abweichung noch nicht berechnet wird.
Häufige Fragen
Kann ich etwas aus dem Verlauf löschen?
Ja, jede Analyse lässt sich löschen. Der Eintrag verschwindet samt Text.
Wirkt sich das Löschen auf das Profil aus?
Ja, ein gelöschter Text zählt nicht mehr zum Profil. Das Profil wird aus dem neu berechnet, was im Verlauf geblieben ist.
Wie viele Prüfungen braucht es, bis das Sinn ergibt?
Sechs längere Texte genügen für die erste Abweichung. Nützlich wird es etwa ab fünfzehn.
Probieren Sie es an Ihrem eigenen Text
Text einfügen oder Datei hochladen und den Score sowie die konkreten Sätze ansehen, die verdächtig ausgefallen sind.
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